Unsere Kirchengemeinde


Quelle: von Blumröder

Artikel zu unserer Kirchengemeinde im Kirchengemeindelexikon

Quelle: https://kirchengemeindelexikon.de/
Im Historischen Kirchengemeindelexikon der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers finden Sie Artikel zur Geschichte aller heutigen und früheren Kirchengemeinde.
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Geschichtliche Entwicklung

Die Kirchengemeinde wurde am 1. April 1912 gegründet. Bis 1912 gehörte Neuefehn zur Kirchengemeinde Timmel, während Stiekelkamperfehn und Beningafehn Außendörfer der Kirchengemeinde Hesel waren. Allerdings wurde in unserer Kirchengemeinde nur eine Pfarrkollaboratur also eine Hilfspredigerstelle eingerichtet. Gottesdienste und Trauerfeiern wurden in der Schule Stiekelkamperfehn gefeiert, Taufen und Trauungen wurden im Haus begangen. Der Hilfsprediger nahm am Mittagstisch der Familien teil und erhielt eine kleine Vergütung. Der Gottesdienstbesuch war schlecht , weil die Gemeindemitglieder weiterhin traditionell in "ihre" Kirchen gingen, so daß der Kirchenvorstand Überlegungen anstellte, die Kirchengemeinde wieder aufzulösen. Stattdessen wurde ein eigener Kirchbau beraten und geplant. Darüber vergingen Jahrzehnte, denn erst 1954 hat sich dieser Wunsch erfüllt. Ein Jahr später wurde dann auch die Pfarrkollaboratur in eine selbstständige Pfarrstelle umgewandelt.
 Auch heute noch umfasst die Kirchengemeinde die drei Gemeindeteile Neuefehn, Stiekelkamperfehn und Beningafehn, obgleich durch die Kommunalreform in den 70iger Jahren Neuefehn und Stiekelkamperfehn zu Neukamperfehn zusammen geschlossen wurden. Die Kirchengemeinde zählt heute rund 1800 Gemeindeglieder. 


 Das Pfarramt wurde seit 1954 versehen von:



  • Pastor Eberhard Stickan (verstorben) 
  • Pastor Bernhard Bruns (verstorben) 
  • Pastor Albert Klaiber (im Ruhestand) 
  • 1986-2018 Pastorenehepaar Hans-Peter Garbers und Dorle Liebermann-Garbers 
  • seit 01.06.2019 Pastor Steffen von Blumröder

Daten zur Kirche


  • Entwurf: Baurat Müller-Stüler, Leer 
  • Bauleitung: Georg Buscher, Loga 
  • Baukosten: ca. 90.000 DM 
  • 25.10.1953 Grundsteinlegung 
  • 21.11.1953 Richtfest 
  • 12.12.1954 Einweihung 
  • 23.03.1958 die Orgel der Fa. Führer, Wilhelmshaven (Kosten:7200 DM) ertönte durch Hans Engelmann zum ersten Mal im Gottesdienst 
  • 1972 Anbau 
  • 1983 das schlichte Eichenholzkreuz, ein Geschenk der im 19. Jahrhundert in die USA ausgewanderten Familie Doyen, wurde durch eine Bronzeplastik ersetzt; Entwurf und Herstellung Siegfried Zimmermann, Hannover 
  • 1992 Erweiterung des Anbaus zum heutigen Gemeindehaus 
  • 1992 durch die Renovierung, bekamen die beiden Bronzetafeln zum Gedenken an die Opfer der Weltkriege ihren neuen Platz an der Außenwand des Glockenturms 
  • 1996 Neuverglasung der Fenster, Entwürfe von Günter Grohs 
  • 1999 Über dem Altarraum wurde, wie Spruchbändern alter ostfriesischen Kirchen nachempfunden, ein Schriftzug aufgemalt 
  • 2004 Am 12. Dezember, 50 Jahre nach der Einweihung, wurde der Kirche und der Kirchengemeinde der Name "St. Nikolai" verliehen 

Glocken (Glockenweihe am 28.08.1960) 


  • die "alte" Glocke, gegossen von der Fa. Rinker 1954 mit ca. 7 Zentnern und der Inschrift "Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten" (Jes. 53,5) - die Friedensglocke 
  • die "neue" Glocke, gegossen von der Fa. Rinker 1960 mit ca. 4 Zentnern und der Inschrift "Selig sind die Toten, die in dem Herren sterben" zur Mahnung der Opfer der zwei Weltkriege - die Totenglocke 
  • die Schulglocke von 1833 hing ursprünglich im Schulturm, gegossen von dr Fa. van Bergen, Stikelkamp, ohne Inschrift, läutet täglich um 08.00, 12.00 und 16.00 Uhr 
 
Quelle: Faltblatt der Ev.-luth. Kirchengemeinde Stiekelkamperfehn 

Die St. Nikolai-Kirche und das Gemeindehaus von oben

Quelle: von Blumröder